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Ab Monat März bringen wir den Stallmist unserer Rinder auf die Felder. Stallmist gibt dem Hanf die nötigen Nährstoffe und fördert das Pflanzenwachstum.

Im April säen wir nach dem Pflügen 2 Hanfsamen pro m2 (im Vergleich: bei Faserhanf sind es 100 bis 200 Samen pro m2).

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Seit einigen Jahren selektionieren wir unser Saatgut in einem aufwendigen Verfahren und nach strengen Qualitätskriterien. Die Dufteigenschaften und -intensität der Pflanze spielen eine wichtige und zentrale Rolle bei der Selektion. Sehr wichtig ist auch die Widerstandsfähigkeit der Pflanze und die Homogenität und Qualität des daraus gewonnenen ätherischen Öls.
Der Saatabstand wählen wir so, dass jede Pflanze genügend Sonnenlicht und Wärme erreicht, denn Hanf ist eine sehr lichtbedürftige und wärmeliebende Pflanze.

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Hanf verlangt einen tiefgründigen und gut durchlüfteten humusreichen Boden. Eine zentrale Rolle beim Hanfanbau spielt das Licht. Nur Flächen mit hoher Sonneneinstrahlung bieten gute Bedingungen für eine erfolgreiche Ernte. Um die Bodendurchlüftung zu garantieren, hacken wir mit einem speziellen Bodenbearbeitungsgerät. Mit dem Hacken bekämpfen wir zudem das Beikraut, das den Hanf in Wasser und Licht konkurriert.

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Im Juli wächst Hanf bis zu 4-5 cm pro Tag. Wenn die Tage im Monat August kürzer werden, nimmt das Pflanzenwachstum ab und die Reifung beginnt. In diesem Stadium produziert die Hanfpflanze den grössten Teil ihres wertvollen ätherischen Öls.

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Die Zweige verdichten sich, werden schwerer und verfärben sich von hell- zu dunkelgrün bis violett. Auch der Duft, der die Hanfpflanze ausbreitet, wird intensiver und ist bis zu einem Kilometer deutlich wahrnehmbar.

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Nur die weiblichen Pflanzen produzieren ätherisches Öl. Von Juni bis August scheiden (bzw. zerstören) wir in 5 bis 6 Arbeitsgängen die männlichen Pflanzen aus. So verhindern wir die unkontrollierte Bestäubung und legen eine wichtige Grundlage für die Rohstoffqualität unseres Öls. Diese Arbeit ist sehr arbeits- und zeitintensiv.

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Vor einigen Jahren haben wir begonnen, unsere Felder mit Drähten abzugrenzen und mit einer Alarmanlage zu schützen. Heute sind sämtliche Felder mit einer elektronischen Barriere gesichert. Versucht jemand, in eines unserer Hanffelder einzudringen, wird uns dies über unsere Mobiltelefone direkt mitgeteilt. Dank diesem sehr leistungsfähigen Alarmsystem ist Diebstahl bei uns kein Thema. Erwischen wir aber trotzdem jemanden, zeigen wir ihn unverzüglich bei der Polizei an.

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